#1 Generalabrechnung mit den Erfurter Eliten 2019. von Ulrich Walluhn 18.01.2020 13:34

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Generalabrechnung mit den Erfurter Eliten 2019.

2019 war ein Neuner-Jahr. Neuner-Jahre sind Schicksalsjahre der Deutschen, genau wie der 09. November zum Schicksalstag der Deutschen Nation wurde. Neuner-Jahre: 1919 Vertrag von Versailles, 1929 Weitwirtschaftskrise, 1939 Kriegsausbruch, 1949 Gründung zweier deutscher Staaten, 1989 friedliche Revolution.

2019 ist mein Neuner-Jahr. Der vierte Biografiebruch meines Lebens. An meinem persönlichem Schicksalstag – dem 13. August. Der Tag des Mauerbaues. Auch geistige Mauern können an einem solchen Tag erbaut werden. Nach mehr als 10 Jahren bester Arbeitsleistung und höchster Motivation weit über die eigentliche Aufgabe hinaus entsorgte mich ein städtischer Betrieb mit über 60 Lebensjahren durch die Hintertür und entließ mich damit in Perspektivlosigkeit und vorprogrammierte lebenslange Altersarmut. Ohne jede soziale Verantwortung. Knallhart und eiskalt berechnend. Meine Arbeit ruht seither und wird von niemandem erledigt. Doch eine Arbeitsaufgabe ist unwichtig, wenn die wirklichen aber nie offen genannten Gründe einer Kündigung poltisch-weltanschaulicher Art sind. Da ist auch innerbetriebliche Sabotage kein Anlaß, es aus eigenem Interesse eben nicht zu tun.

Ich bin ein moderner Ketzer. Und Ketzer sind untragbar in städtischen Betrieben, denn der Zeitgeist verlangt unbedingten Opportunismus. Ein moderner Ketzer ist ein Fall für die moderne Inquisition, die nicht mehr mit Weihwasser und weißem Ornat und heiligem Rauch daherkommt, sondern mit perfiden analogen und digitalen Waffen. Waffen die meist als solche gar nicht erkennbar sind. Sie – die Inquisition - vollzieht eine mediale Hinrichtung und bedient sich dabei skrupelloser Rechtsverdreher aus berüchtigten Großkanzleien mit fantastisch anmutendenden Namen wie Doktor Höffelhoff und Partner Erfurt – Weimar – Jena. Die Inquisition schlägt gnadenlos zu, keine Lüge ist zu plump, keine Tatsachenverdrehung zu schade. Sie läßt nichts aus. Das Opfer der Entlassung wird zum Täter. Da wird aus Eigeninitiative bei der Arbeit ganz schnell eine anmaßende Handlung am Rande zur kriminellen Illegalität und aus endlos geleisteten Überstunden ein Hineindrängen in den Betrieb und übersteigertes Geltungsbedürfnis. Da ist Prozeßkostenhilfe abstrakt nicht möglich und wird ganz schnell verweigert, damit der Kläger handlungsunfähig bleibt und die Notbremse ziehen muß. Da wird der vorsitzende Arbeitsrichter zur Marionette der Erfurter Eliten, die nicht nur den Vorsitz des städtischen Betriebes, sondern auch die anwaltlichen Großkanzlei führen und selbstredend auch das Gericht selbst. Geschickt verschleiert und unerkennbar für den Normalbürger versteht sich. Ein fein gewobenes Gespinst und Geflecht aus Beziehungen und Filz, in dem eine Hand die andere still und leise im Verborgenen wäscht. Man versteht sich ohne große Worte, ja ganz ohne Worte, denn die geheimen Rituale beherrschen nur Eingeweihte. Man könnte glattweg Freimaurerei und schlimmeres vermuten.

Der Kampf gegen Rechts, das Schützen der Demokratie, das Entlarven der Faschisten – so nennen sich die Kampfsprüche der Jetztzeit. Einst hießen sie „Kampf für Frieden und Sozialismus“ oder „Entlarvung des imperialistischen Klassenfeindes“. Aus DDR 1.0 wurde inzwischen DDR Update 13.0 mit vielen neuen abstrusen Funktionen im Menü.

Überall finden wir die städtischen Erfurter Eliten: Die Myriams, Michaels, Peters, Andreases, Tamaras, Susannes, Katharinas, Carolas, Matthiases und wie sie noch heißen mögen. Nicht wenige tragen bunte Kasperhüte der sogenannten demokratischen Parteien, die nichts aber auch gar nichts anderes als eine verlogene Scheindemokratie bilden und sich zu selbstberufenen und teils promovierten Moralaposteln und Leistungsträgern der Gesellschaft hinaufstilisieren. In wohlfeil gedruckten Hochglanzreden schwelgen und schwallern sie über ein Deutschland, ein Erfurt, das noch nie so gut war wie heute, als handele es sich um Fernsehwerbung über Klosterfrau Melissengeist. Klosterfrau Melissengeist – nie war er so wertvoll wie heute. Während im Melissengeist noch Geist vorhanden war, erheben sich starke Zweifel, ob solcher in den gedruckten Hochglanzreden überhaupt ansatzweise innewohnend ist. Ich meine nein. Meine Gedanken wandern zur Musik-Gruppe Karat mit ihrem alten Titel „Narrenschiff“ aus 1979, das schillernde und bunte blökende Narren besingt, die kopflos und hirnfrei ein Land regieren, wobei nur die DDR 1.0 gemeint sein konnte. Es wird Zeit für ein neues Lied vom Narrenschiff Version 13.0 samt Video in HD-Qualität. Wer traut sich?

„Arrogans“ ist eine Gans die man nicht essen kann. Im Zeitraum von exakt 4 Monaten, nämlich dem 13. August bis 13. Dezember des Jahres 2019 schlug mir diese grenzenlose Arroganz der Erfurter Machteliten scharf ins Gesicht, wie ein Eissturm in Archangelsk. Nach dem Eissturm traf mich das Schmiedefeuer des Erfurter Vereins für Allgemeine Geringschätzung (kurz EVAG genannt) samt Hammer und Amboß. Die moderne volldigitale Folterwerkstatt für moderne Ketzer. Lupenrein demokratisch versteht sich, wie denn auch sonst. Das helle Feuer hat mich hart geschmiedet. Andere hat es zerbrochen, mich nicht! Mich hat es gestählt wie eine Kreuzkopfgleitbahn an der Dampflokomotive.

Wer zu den Erfurter Eliten zählt, kann niemals innerlich frei sein. Er ist gefangen in den Zwängen unserer verlogenen heuchlerischen Gesellschaft, der täglichen bunten Maskerade inmitten der knallbunten Kasper und Herrscher mit umgehängten demokratischen Mäntelchen, die sich nicht einmal trauen, einen Hofnarren zu halten, denn dieser könnte zu viele Wahrheiten nach außen kund tun oder im Zweifel heimlich gar die ganze Stadt regieren. Eine Stadt, an deren Rathaus eigentlich „Haus zur Großen Roten Flasche“ stehen müsste, als Gegenstück zum „Roten Ochsen“ via a vis auf dem Erfurter Fischmarkt. Ein Schelm, der bei beidem Böses denkt.

Wer zu den Erfurter Eliten zählt, der ist ein Gefangener des eigenen Seins, der nicht einmal ruhig und sinnreich träumen kann. Er ist nichts als ein armer Tropf inmitten seines Geldes und materiellen Reichtums, inmitten seiner zweifelhaften gesellschaftlichen Anerkennung, inmitten seines feudal anmutenden Standes mitsamt allen Dünkels und seinem albernen Gehabe und Getue. Ritale, die an das deutsche Mittelalter der Ritter und Knappen erinnern und deren geistiges Niveau ein bedenkliches geworden ist.

Wer zu den Erfurter Eliten zählt, lebt in innerer Angst und permanenter Anspannung. Er sieht die kleinen aber wichtigen Dinge des Lebens nicht. Er kann sich nicht an blühenden Frühlingsbäumen erfreuen und auch nicht am bunten Herbstlaub mit seinem so typischen Geruch am Ende des Sommers. Er sieht das Licht beim Sonnenuntergang genausowenig wie den dezenten farbschönen Regenbogen am Himmel. Er kann sich im Grunde an gar nichts erfreuen. Er hetzt von Termin zu Termin und hält eine konjugiert komplex geschraubte Rede nach der anderen, immer mit der Zensurschere im Kopf, ja nichts Falsches, nicht Unangepasstes zu sagen. Er ist nichts als ein armer Tropf mit tausend Ängsten vor den vielen Fettnäpfchen in seinem Lebensweg. Ein Opfer des eigenen Zeitgeistes. Ein Produkt einer entgleisten und entarteten Wertegemeinschaft, die keine Werte mehr in sich trägt und historisch längst überfällig ist.

Mea culpa. Meine Schuld. 2015 und 2016 habe ich mich einfangen lassen vom moralisierenden elitären Zeitgeist mit allsamt seiner vorgeblichen Moderne, Buntheit und Weltoffenheit. Ich habe mich einfangen lassen von einem schillernden Zerrbild einer Gesellschaft und seiner überhöhten Repräsentanten und Repräsentonkels, die über jeden Zweifel erhaben schienen und die fingerzeigend auf andere pausenlos von der Rechten Gefahr, den Nazis, den Faschisten, den Rassisten, den Sozialdarwinisten, den Antisemiten, den Antiziganisten, den Antimuslimen sprachen und sich dabei in hochgeschraubten verschachtelten Sätzen übten wie Wasserprediger in der Wüste Gobi. 2017 kamen erste Zweifel. 2018 überwogen die Zweifel nicht zuletzt aufgrund neuester Lebensereignisse. 2019 schließlich habe ich alle Formen des Zeitgeistes aus meinem Leben hinausgeworfen. Man nennt dies auch innere Emanzipation. Spät mit 60 Lebensjahren aber nicht zu spät. Niemals zu spät. Tabula rasa. Generalabrechnung. Generalabrechnung auch mit den Erfurter Eliten.

Ich habe sie aus meinem inneren Leben hinausgeworfen, die Pharisäer, die Lebenslügner, die Opportunisten, denen nichts wichtiger als die glatte warme Wand ist, an die sie ihre Hinterteile lehnen, bequem wie einst ein gut beheizter Erste-Klasse-Abteilwagen der Deutschen Bundesbahn. Ich habe sie hinausgeworfen, die ewigen Fingerzeiger und Gebetsmühlendreher, die ewigen Heuchler und Betrüger, die nichts anderen tun,. als gottverlogen in Wort und Schrift für das eigene Wohl sorgen, ohne dabei außerordentlich arbeiten zu müssen. Nicht selten waren es gar Sozialschmarotzer, die wertschöpfende Arbeit nicht einmal vom Namen her kennen, geschweige denn vom eigenen Erleben. Ich habe sie aus meinem Leben hinausgeworfen, die sogenannten Leistungsträger, die gar keine Leistung tragen, sondern nur von der Leistung Dritter schamlos profitieren, die sich fremde Leistung maßlos und räuberisch aneignen, weil die Dritten nach wie vor brav und klaglos funktionieren anstatt aufzubegehren.

Ich bin ein moderner Ketzer, den man nicht achtlos zur Seite legt, sondern den man insgeheim ob seiner Worte fürchtet. Ohne es jemals zuzugeben natürlich. Karl Marx erkannte vor fast 180 Jahren richtig, daß eine Idee zur materiellen Gewalt wird, wenn sie die Massen ergreift. Noch ist die Masse nicht ergriffen, noch nicht. Doch die Eliten wissen, ohne ein Wort darüber zu sprechen, sie wissen allesamt, daß die Stunde kommen könnte, ja kommen wird, in der sie sich vor dem Volke zu verantworten haben. Ja sie wissen es. Hinter ihrer grinsenden schillernden Fassade herrschen Angst und Unsicherheit. Und spätestens, wenn sie im weißen Büßerhemd ohne Taschen barfuß vor ihren Schöpfer treten müssen, wird ihnen die göttliche Rechung für ihr Tun auf Erden präsentiert. Die Rechung wird für viele Eliten furchtbar teuer. Sehr teuer. Unbezahlbar teuer. Gott wird sie nicht zum Himmelstor hin lassen und der Teufel nach langem Marsch auch nichts zum Höllentor. Ihr Schicksal wird fürchterlich werden: Ein ewiges rastloses hin und her wandern zwischen den Welten. Man kann es keinen Zeitgenossen wünschen.

Wer unser Deutschland abschaffen will, der hat keinen Platz auf der politischen Bühne.


Ulrich Walluhn




Lakaien, Vasallen und Claqueure der Erfurter Eliten.

Nach meiner Generalabrechnung möchte ich heute auf die Helfer und Helfershelfer der Erfurter Stadt-Eliten zu sprechen kommen. Das Fußvolk der „hohen und höchsten und allerhöchsten Herrschaften“ gewissermaßen, ausgestattet mit rot-rot-grünen Armbinden und weißen Großbuchstaben GP. Gesinnungspolizei. Wäre es nicht so ernst, man könnte glattweg darüber nur lachen.

Die Demokratie in unserem Deutschland erodiert ebenso wie der Rechtsstaat an sich. Viele Menschen bemerken dies nicht und können es auch nicht bemerken, da es sich um einen schleichenden Prozeß handelt, der zudem in sehr komplexen Strukturen daherkommt. Bekanntlich sieht man die Bäume und Sträucher auch nicht wachsen, sondern bemerkt deren Veränderungen nur beim Rückblick auf einen länger zurückliegenden Zeitraum, etwa beim Betrachten von Lichtbildern.

Ein neues Jahr hat begonnen, die zwanziger Jahre haben begonnen. Einige Zeitgenossen meinen, auch die Zwanziger dieses Jahrhunderts würden äußerst unruhig, wie die Zwanziger des vergangenen. Mag sein, mag nicht sein, unwahrscheinlich ist es nicht. Möglicherweise ereilt uns 2023 ähnlich wie 1923 eine neue Hyperinflation und die Brotpreise steigen auf schwindelerregende 2 Milliarden Euro. Dann aber „Heidewitzka der Kapitän“. Spätestens dann löst sich der pseudoreligiöse Fetischismus der selbsternannten „Anti-Faschisten“ in Luft auf und weicht dem echten knallharten Kampf um ein Stück Brot im Supermarkt gegen den eigenen großen Hunger.

Ja da sind sie wieder, die Lakaien, Vasallen und Claqueure der Erfurter Eliten. Sie fallen in die sozialen Netzwerke genau dann ein, wenn man einen gesellschafts- und zeitkritischen Beitrag einstellt oder kommentiert. Sie wissen alles ganz genau, sie wissen alles besser, sie belehren und bevormunden und zeigefingern, und das zumeist in einem Ton schnoddrigster und frechster Art. Sie haben schon immer alles besser gekonnt und sehen in ihrem schon zum Wahnwitz gesteigerten „Kampf gegen Rechts“ allerorten nur noch Nazis, Rassisten und Faschisten und merken nicht einmal, daß sie sogar den armen hilflosen Hydranten am Straßenrand in diese Kategorien mit einordnen. Immer nach dem Motto: Lieber einer zuviel als einer zuwenig. Die Einpeitscher, Nickemännchen und Nickefrauchen machen sich willenlos zu Erfüllungsgehilfen der Erfurter Machteliten. Sie schillern knallbunt und predigen krude Moral, zumeist verlogene und verzerrte, sie scheinen auf wie im „Narrenschiff“ der Gruppe Karat. DDR Update 13.0 eben. Sie missionieren und drehen ihre quietschenden Gebetsmühlen, deren TÜV längst abgelaufen ist. Scheindemokratisch versammeln sie sich gern auf Straßen und Plätzen, um für irgendetwas zu demonstrieren, wobei man nur äußerst selten erkennt, worin der Kern der Sache eigentlich liegt, der sie auf die Straßen treibt. Das Fußvolk der Eliten übt sich als Sprachrohr derselben mit immer den gleichen abgedroschenen Phrasen und Stereotypen. Die Basis ist und bleibt die Grundlage aller Fundamente. Viele Bürger haben es einfach nur noch satt und ziehen sich in ihr Privatleben zurück und sehen zu, mit ihrem knappen monetären Haushalt irgendwie über den Monat zu kommen. Sie haben echte, ganz reale Lebensprobleme, die sie wieder und wieder meistern müssen. Elfenbeinturmartige „Hochphilosophie“ der Eliten-Gehilfen mag für Einzelne ein schönes Hobby sein, für die Masse der Menschen hilft sie freilich im Alltag nicht. Sie wird schlicht nur zur Last.

Ja da sind sie wieder, die Lakaien, Vasallen und Claqueure der Erfurter Eliten. Und wenn man genauer hinschaut, dann erkennt man Menschen, die weder Familie, noch Kinder, noch je Verantwortung zu tragen hatten. Ein illusteres Exemplar dieser Gattung ist Baujahr 1977, zur Wendezeit 1989 gerade mal 12 Jahre alt, also vorpubertär und mit der Gnade der späten Geburt bestückt, mit vorlautem und frechem Mundwerk ausgestattet, aus welchen fast ununterbrochen pseudowissenschaftliche „Beweise“ tönen, daß 25 Prozent der Thüringer Rechte und Rechtsradikale sind, die AFD eine reine Nazi-Partei ist und „Bernd“ Höcke ein Faschist. Und ihre Fangemeinde folgt brav und artig diesen Aussagen, ohne je den Verstand einzuschalten und nachzudenken, welche verbogen-verworfene Botschaft sich hinter diesen pseudo-humanistischen und platt-ideologischen Satzgruppen verbirgt. Ja so soll es sein, so wollen es die Eliten der Stadtgemeinde Erfurt. Ein dummes Volk regiert sich einfach besser. Und Hauptsache es merkt keiner.

Ich möchte ein Beispiel dieser Verbalentgleisungen näher beleuchten: Der Faschist. Ein Faschist ist im ursprünglichen Wortsinne ein Angehöriger der italienischen Bewegung (Fascho) um den Führer, den Duce Benito Mussolini. Im übertragenen Sinne werden mit diesem Begriff heute vorgebliche und tatsächliche Neonazis bezeichnet oder Personen die diesen vorgeblich oder tatsächlich nahe stehen. Der Begriff Faschist setzt einen Menschen unmittelbar mit den Kriegsverbrechern des Deutschen Reiches unter Hitler gleich, stellt beides auf eine Stufe und schreibt der betroffenen Person Eigenschaften eines Schwer- und Schwerstkriminellen zu. In einem Rechtsstaat allerdings gilt des Grundprinzip „in dubio pro reo“, das heißt im Zweifel für den Angeklagten. Unsere einpeitschenden Eliten samt ihrer Helfer, die bekanntlich selbsternannte lupenreine Demokraten sein wollen, setzen dieses eiserne Prinzip zivilisierter Staaten permanent außer Kraft, wenn es um ihren sogenannten fetischähnlichen „Kampf gegen Rechts“ geht. Ein Faschist ist ein Mensch, der alle oder fast alle Merkmale desselben erfüllen muß, die da heißen: Ultra-Nationalist, Rassist, Sozialdarwinist, Chauvinist, Antisemit (und gleichgestellte wie Antiziganist usw.). Ein solches Merkmal erfüllt man aber nicht, wenn ein vereinzelt verbal oder schriftlich geäußerter Satz zugeordnet werden kann oder im Graubereich liegt, sondern ein solches Merkmal erfüllt man nur dann, wenn der gesamte Argumentationsfaden das Merkmal erfüllt, das heißt mehrfach oder immer wieder. Wenn „Bernd“ Höcke vom afrikanischen Ausbreitungstyp und europäischen Platzhaltertyp spricht, dann kann dies durchaus in der Grauzone zum Rassismus liegen, aber diese Einzelaussage genügt nicht, ihn als Rassisten zu klassifizieren. Ähnlich verhält es sich mit seinen Aussagen zur Erinnerungskultur oder dem „Denkmal der Schande“. Diese Einzelaussagen erfüllen nicht das Merkmal des Antisemiten. Ganz anders liegt die Sache bei Julius Streicher, dem Gauleiter Franken aus Nürnberg und Herausgeber der Hetzschrift „Der Stürmer“ (Judentum = Verbrechertum), da Streicher ununterbrochen und über lange Zeit inhumane, rassistische, und antisemitische Kernaussagen in Schriftform trifft und nach außen transportiert.

Ich gehe davon aus, mit meiner soeben geführten Argumentation nun von der Gesinnungspolizei als rechtsextrem, rechtsradikal oder wie auch immer diffamiert zu werden, da ja bereits in den letzten Tagen festgestellt und festgelegt worden ist, ich würde nach rechts abtrudeln. Also von der offiziellen Parteilinie der „Kapitalistischen Einheitspartei Deutschlands“ (KED) abweichen, die aus einem festen Klassen- und Waffenbündnis der Blockflöten-CDU mit SED-PDS-Linken, SPD und Grünen besteht. Loriot (Viktor von Bülow) hätte seine wahre Freude daran, weilte er noch unter uns.

Ganz in diesem Sinne wünsche ich den Lakaien, Vasallen und Claqueuren ein schönes neues Jahr 2020. Mögen sie sich an mir schwarz und braun ärgern oder auch nicht. Mögen sie mich auf den Mond wünschen oder auch nicht. Noch, meine Damen und Herren Lakaien, Vasallen und Claqueure, noch bestimme allein ich was ich sage und schreibe.

Mit vorzüglicher Hochachtung. Ulrich Walluhn

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